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Baska Voda , Hafenstädtchen im Küstenstreifen von Makarska, 9,5 km nordwestlich von Makarska; 1609 Einw. Einst war Baska Voda ein Fischer-, Bauern- und Handelsort, heute ist es ein modernes Fremdenverkehrszentrum, das sauberes Meerwasser, schöne von Kiefernwald gesäumte Strände sowie gute Restaurants zu bieten hat. Baska Voda bietet außer Sonne und Meer, Badefreuden und angenehmen Spazierwegen, historischen Denkmälern und einem Museum auch attraktive Kulturveranstaltungen und Unterhaltung. Sehr interessant sind die kirchlichen Feste, besonders der Karfreitagsumzug (durch alle Ortschaften der Gemeinde, ganze 15 km) und der Tag des hl. Nikolaus, des örtlichen Schutzherrn (6. Dezember). Zum St.-Laurentius-Tag (10. August) findet eine Schau männlicher A-cappella-Chöre aus dem Küstengebiet von Makarska statt.
Biograd na moru (abgekürzt: n.m – Biograd am Meer) ist eine Hafenstadt in Norden von Dalmatien, 28 km südlich von Zadar mit 5315 Einwohnern. Das Stadtgebiet bedeckt eine kleine Halbinsel und einen Teil des Küstenstreifens. Dem Städtchen sind die Inseln Planac und Sveta Katarina (mit Leuchtturm) vorgelagert. In der Soline-Bucht erstreckt sich ein Sandstrand, der von einem Kiefernwäldchen gesäumt wird. Biograd na Moru ist ein regionaler Handels- und Verkehrsknotenpunkt mit gutem Anschluss an das Hinterland, die umgebenden Küstenorte und die Insel Pasman (mit Fährverbindung zur Insel Pasman).
Biograd na Moru ist der Mittelpunkt einer Reihe von Küstenorten, zu deren wichtigsten noch Sveti Petar na Moru, Turanj, Sveti Filip i Jakov, Pakostane und Drage zählen. Weitere wichtige Ferienorte in diesem Raum sind Tkon, Kraj, Pasman, Barotul, Mrljane, Nevidane, Dobropoljana, Banj und Zdrelac auf der Insel Pasman sowie Vrgada auf der gleichnamigen Insel. Dank seiner zentralen Lage in diesem Küstenteil ist Biograd na Moru idealer Ausgangspunkt für Nautiker, die hier wie kaum anderswo im Mittelmeerraum auf ihre Kosten kommen. In der näheren Umgebung liegen drei Nationalparks: Paklenica und Krka auf dem Festland, die Kornati-Inseln und der Naturpark Telascica auf der Insel Dugi otok.
Neben seinem kulturellen und historischen Erbe hat Biograd außerdem schöne Strände und malerische Buchten aufzuweisen. In der Stadt gibt es viele Restaurants, in denen Spezialitäten der einheimischen und internationalen Küche angeboten werden.
Brela , bekannter Küsten- und Fremdenverkehrsort an der Riviera von Makarska, Mitteldalmatien. Am Fuße des steilen Vorgebirges des Biokovo, 15 km nordwestlich von Makarska; 1483 Einw. Brela ist ein „Quell der Schönheit”, heißt es. Neben Badefreuden bietet Brela auch verschiedene Sport- und Freizeitmöglichkeiten: Tennis, Boccia, Minigolf, Tischtennis, verschiedene Wassersportarten. In den Restaurants werden Speisen der einheimischen und internationalen Küche angeboten. In der Hochsaison finden verschiedene Kultur- und Vergnügungsveranstaltungen statt. Ausflüge werden ebenfalls organisiert.
Hier lag die von Konstantin Porphyrogennetos (10. Jh.) erwähnte Stadt Berulia. Der heutige Ort entstand in neuerer Zeit durch den Zuzug von Bevölkerungsteilen aus den Weilern des Biokovo-Vorgebirges. Die Pfarrkirche aus dem 19. Jh. wurde an der Stelle einer älteren Barockkirche errichtet; am Friedhof liegt eine mittelalterliche Nekropole mit acht Grabsteinen, die Reliefverzierungen (Schilde und Schwerter) aufweisen. In der Kirche befinden sich mehrere Grabsteine aus dem 18. Jh.
Cavtat ist eine Stadt schöner Paläste und Sommerhäuser und hat ein angenehmes Klima, eine üppige Vegetation, schöne Strände und Buchten. Neben dem reichen kulinarischen Angebot der Küste und des Hinterlandes, malerischen Spazierwegen durch die wie ein Freilichtmuseum anmutende Stadt stehen dem Gast verschiedene Freizeitaktivitäten zur Wahl: Tennis, Fitness, Trimmen, Saunen sowie diverse Wassersportarten (Cavtat gilt v.a. als eine Stadt des Wasserballs). Es lohnt auch ein Ausflug zur Höhle Sipun, die unter Naturschutz steht. Als bauwerkliche und touristische Besonderheit gilt das Hotel Croatia. Dank seiner herrlichen Lage am Meer wird es als bestes und schönstes Hotel an der kroatischen Küste angesehen.
Die wichtigste Veranstaltung ist der Cavtater Sommer (Juli und August) mit vielen Kulturabenden, A-cappella-Konzerten, Folklorevorführungen und sportlichen Turnieren (Wasserball). Am festlichsten ist es jedoch am Feiertag der hl. Maria Schnee (5. August), der zugleich ein kroatischer Staatsfeiertag ist. In der Faschingszeit (Jan./Feb.) ist das Kleine Karnevalsfest besonders attraktiv.
Drvenik , Ortschaft mit Fährhafen an gleichnamiger Bucht, an der Riviera von Makarska, 29 km südöstlich von Makarska gelegen; 509 Einw.
Die schönen bewaldeten Buchten mit Trinkwasserquellen verleihen Drvenik einen besonderen Reiz. Das gastronomische Angebot umfasst Fische, Meeresfrüchte und andere einheimische Speisen. Unterhaltungsmöglichkeiten im benachbarten Gradac. Die Küste, die in diesem Teil eine Reihe von Buchten und Sandstränden aufweist, wird von der Nordseite durch die Hänge des Rilic geschützt. Kleinere Jachten können im Ostteil der Bucht vor Anker gehen.
Auf der Anhöhe Glavica nördlich des Ortes sind Turmruinen mit Wehrmauern aus dem 17. Jh. zu sehen. In die Wände der gotischen, später barockisierten St.-Georgs-Kirche sind mittelalterliche Grabsteine eingemauert.
Dubrovnik ist eine Hafenstadt und ein Fremdenverkehrszentrum des südkroatischen Küstenlandes mit 49278 Einwohnern. Dubrovnik liegt am Fuße des Kalkberges Srdj (Sergiusberg, 412 m) in einem Tal, das nach Südwesten hin mit der Anhöhe Lapad und einer kleinen Insel, die den ältesten Stadtteil von Dubrovnik trägt, abschließt. Durch Aufschüttung des sumpfigen Tales zwischen der Bucht von Gruz im Norden und dem Alten Port im Süden und die Entstehung der Placa (Stradun) wurde der alte Stadtkern von Dubrovnik mit der auf der anderen Talseite liegenden Vorstadt verbunden. Somit wurde Stradun zur Haupt- und Flanierstraße der Stadt; ihre beiden Endpunkte sind die Stadttore Ploce im Osten und Pile im Westen. Nach dem Bau des Hafens von Gruz verbindet sich dieses Gebiet allmählich mit dem alten Stadtkern. Später breitete sich Dubrovnik auch auf die Halbinsel Lapad, die Sockelzone des Sergiusberges sowie außerhalb der Stadtmauern in Richtung Zupa aus. Gehen Sie auf jeden Fall auf die Stadtmauern von Dubrovnik. Der Rundgang kostet nicht die Welt (ich glaube so ca. 5 Euro) und lohnt sich wirklich. Der Rundgang kann mit und ohne Erklärung durch einen Sprachführer erfolgen und die Aussicht auf Dubrovnik und das Meer ist atemberaubend. Aber Vorsicht: Immer eine Kopfbedeckung mitnehmen! Das Klima in Dubrovnik prägen warme und trockene Sommer und milde Winter. Dubrovnik hat 2554 Sonnenstunden im Jahr und nimmt unter den südeuropäischen Städten eine führende Stellung ein. Im Juli gibt es täglich 12,4 Sonnenstunden (wie in Alexandria). Üppige und subtropische Vegetation (Oliven, Mandeln, Zitrusfrüchte, Rosmarin, Lorbeer, Steineichen, Kiefern, Pinien, Zypressen).
Im Südosten des alten Stadtkerns von Dubrovnik liegt das Touristengebiet Ploce (Strände), im Westen Lapad (Sportplätze, Strände, Promenaden), im Nordwesten Gruz mit dem gleichnamigen Hafen. In der Stadt wirken wichtige Kulturinstitutionen und die Sommerfestspiele von Dubrovnik.
Gradac , Ortschaft mit kleinem Hafen im Küstengebiet von Makarska, 13 km von Ploce entfernt, 1196 Einw.. Mit seiner sanften Hanglage, umgeben von Oliven- und Pinienhainen, ist Gradac ein attraktiver Ort; er zeichnet sich aus durch einen der schönsten und längsten Strände nicht nur an der Riviera von Makarska, sondern an der ganzen Adriaküste. Freizeitsportlern stehen an Land viele Sportplätze zur Verfügung, aber auch die verschiedensten Requisiten, um den Badespaß voll auszukosten. Außer dem gastronomischen Angebot locken alljährlich zahlreiche Feste, zu denen gerne auch Gäste aus den übrigen Orten (Drvenik, Brist) kommen. Südlich des Hafens erstreckt sich Gornja Vala mit dem größten und schönsten Strand im Küstengebiet von Makarska. Der kleine Hafen liegt vor allen Winden gut geschützt; an der Innenseite des Wellenbrechers können kleinere Jachten anlegen; für größere Jachten dient der Ankerplatz südlich des Hafens. Bei der Ortschaft Crkvine, nahe am Meer, wurden Spuren einer römischen Mauer entdeckt, und in dem Weiler oberhalb der Straße ist ein zweistöckiger, viereckiger Turm mit Schießscharten erhalten, der 1661 zur Verteidigung gegen die Türken errichtet wurde. Unweit des Turms liegt der Dorffriedhof mit einer alten und teilweise erhaltenen Barockkirche.
Makarska , Hafenstadt und Fremdenverkehrszentrum an einer weiten Bucht am Fuße des Biokovo-Gebirges, die an ihrem Südostende vom Osejava-Kap und auf der Nordwestseite von der Landzunge Sveti Petar abgeschlossen wird; 11743 Einwohner. Makarska ist das Zentrum der bekannten, etwa 60 km langen Riviera von Makarska, die sich von Brela im Westen bis Gradac im Osten erstreckt. Die Riviera liegt „eingezwängt“ zwischen den Hängen des unter Naturschutz stehenden Biokovo-Gebirges und dem Meer, von dem man sagen kann, dass es hier klar und sauber wie selten anderswo im Mittelmeerraum ist. Makarska ist ein angenehmer Urlaubsort: am Berührungspunkt von Meer und Gebirge kann man die schönen langen Strände und die üppige Vegetation mit Olivenhainen und Kiefernwäldern genießen. Hinzu kommen sehenswerte Kultur- und Geschichtsdenkmäler, das gastronomische Angebot und das Freizeitangebot.
Einen besonderen Reiz bietet, neben dem reichen Kultur- und Geschichtserbe, das Malakologische Museum (im Franziskanerkloster), dessen einzigartige Sammlung Muscheln aus der Adria und den Weltmeeren umfasst. Es zählt zu den schönsten und bestausgestatteten malakologischen Museen der Welt.
Sportfreunden und Aktivurlaubern stehen viele Plätze und Requisiten für Sportarten zu Lande und zu Wasser zur Verfügung. Das Tenniszentrum hat neun Hartplätze, einen Platz mit Color-Set-Boden sowie zwei Hallen mit beleuchteten Hartplätzen. Dieses moderne Tenniszentrum, in dem wichtige internationale Turniere abgehalten werden, liegt unweit des bekannten Strandes von Makarska.
Nin , Ortschaft am Südufer der Bucht von Nin, auf der Landzunge Zdrijac, 17 km nördlich von Zadar; 1692 Einwohner. Der Ort entwickelte sich auf einer flachen, durch Ablagerung entstandenen Landzunge, die durch die Aushebung eines Kanals im 14. Jh. in eine Insel verwandelt wurde; durch kleine Brücken mit dem Festland verbunden. Nin ist eine Stadt mit ruhmreicher Vergangenheit. Als eines der wichtigsten Kulturzentren des frühen kroatischen Staates hat sie einmalige Denkmäler der spezifischen frühkroatischen Architektur aus dem 8.-9. Jh. vorzuweisen. Besonders sehenswert ist die kleine Heilig-Kreuz-Kirche aus dem 9. Jh., die als die kleinste Kathedrale der Welt gilt; ebenfalls hervorzuheben ist der Gold- und Silberschatz von Nin. In der Nähe, weitab von Verkehr, Lärm und Industrie, gibt es mehrere lange Sandlagunen mit ganz besonderen mikroklimatischen Merkmalen. Das tief ins Land hineinragende, seichte Meer ist hier 2-3 °C wärmer und weist höhere Salz- und Aerosolwerte auf. Das Wasser ist sauber, da es wegen der geringen Tiefe so gut wie keinen Schiffsverkehr gibt. Hier liegen auch die größten Vorkommen des heilenden Peloid-Seeschlamms an der Adria. Seine Verwendung zu Heilzwecken geht zurück auf die Römerzeit und dauert bis in unsere Tage. Heute befindet sich hier eine kleine Ambulanz; die Rehabilitation wird in den Sommermonaten im Freien durchgeführt.
Omis , Hafenstädtchen des Küstenbereichs von Poljica, an der Einmündung der Cetina ins Meer; 26 km südöstlich von Split; 6079 Einwohner. Weite Sandstrände von Dugi Rat im Westen bis Ravnice im Osten. Vor dem flachen Sandufer westlich von Omis breitet sich ein etwa 700 m breites seichtes Gebiet aus, das durch Flussablagerungen der Cetina entstanden und von variierender Tiefe (bis zu 2 m) ist. Im Ostteil des Küstenbereichs von Poljica, zwischen Ravnice und Vrulje, gibt es mehrere schöne Buchten mit Sand- und Kieselstränden (erwähnenswert sind Mala Luka, Velika Luka, Lucica und Vojskovo).
Omis an der imposanten Cetina-Mündung (überspannt von einer modernen, harmonisch sich ins Bild fügenden Brücke) war im Mittelalter als Piratennest bekannt. Die malerische Landschaft ergänzen der Stadtkern und die alten Festungen, aber auch der fast 1 km lange Sandstrand (ideal für Kinder). Das Flusstal der Cetina bis Zadvarje und die Gubavica-Wasserfälle stellen die touristische Hauptattraktion dar. Ein Geheimtipp sind Radmanove Mlinice (Radmans Wassermühlen), wo man in einem ausgezeichneten Restaurant einheimische Spezialitäten probieren kann. In Omis hat man auch vielfältige Sport- und Freizeitmöglichkeiten: Fußball, Basketball, Tennis, Boccia und Strandvolleyball. An den Steilfelsen des Cetina-Flusstals kann man sich an 30 Kletterrouten im Freeclimbing üben; Wassersportrequisiten werden ebenfalls vermietet. Freizeitsportler können am alljährlichen Schwimmmarathon teilnehmen.
Peljesac ist 350 km² groß (70 km lang und bis 8 km breit) und liegt zwischen 0 - 961 m ü.NN Einwohner: 8.000 Wichtige Orte: Ston, Orebic, Trpanj Fährhafen: Trpanj, Orebic. Die Halbinsel Peljesac liegt fast in ihrer ganzen Länge vor dem Festland. Im Süden ist sie beim Ort Ston mit dem Festland verbunden. Im Westen trennt sie nur der schmale Kanal von Peljesac von der Insel Korcula. 8.000 Menschen leben hier auf der zweitgrößten Halbinsel Kroatiens. Peljesac ist von zerklüfteten Felslandschaften durchzogen. Der höchste Berg ist der Sveti Ilija mit 961 m, von dessen Gipfel man eine wunderbare Aussicht hat. Die Berge sind mit wilder Macchia bedeckt. In den Tälern wachsen Wein, Oliven, Zitrusfrüchte, Zypressen, Pinien. Auf Peljesac leben die letzten Schakale Europas, die man manchmal nachts heulen hören kann. Die Halbinsel ist relativ ruhig und die Touristen lassen sie entweder ganz aus oder nutzen sie als Zufahrt zur Insel Korcula. Die Urlauber, die direkt nach Peljesac kommen, bleiben vor allem im Ort Ston mit der sehenswerten Festungsanlage und in den Orten der Peljesac Riviera, hier vor allem im lebendigen Touristenort Orebic, von dem aus auch die Fähren zur Insel Korcula übersetzen. Von Trpanj, dem zweitgrößtem Ort im Norden, fahren regelmäßig Autofähren nach Ploce auf dem Festland. Der schönste Strand der Halbinsel ist der gut besuchte Stadtstrand in Orebic. Weitere kleine Sand- und Kiesbuchten sind auch in anderen Orten, vor allem an der Südküste zu finden. Bekannt ist die Halbinsel vor allem für ihren guten Wein, den roten Dingac, den trockenen Postup und den weißen und roten Kastelet. Die Bewohner leben neben dem Weinanbau außerdem vom Fischfang und von der Muschelzucht.
Petrcane ist ein reizvoller Ort. Hier gibt es vielfältige Wassersportmöglichkeiten, nette Restaurants und ein gutes Unterhaltungsangebot. Wer ein reicheres Kulturangebot vorzieht, kann die Geschichtsdenkmäler Zadars besichtigen oder die dortigen Kulturveranstaltungen besuchen. Ausflüge: z.B. Zadar Petrcane, Hafenortschaft an gleichnamiger Bucht am Kanal von Zadar, 15 km nordwestlich von Zadar; 575 Einw. Strand mit Pinienhain. Im gut geschützten Hafen können kleinere Jachten vor Anker gehen. Im Mittelalter war der Ort im Besitz der Klöster St. Chrysogonus und St. Platon aus Zadar. Südöstlich des Orts, am Ufer, ist das Gebäude der einstigen Bartholomäuskirche (12._13. Jh.) mit dem massiven Glockenturm an der Stirnseite erhalten geblieben, die später als Wohngebäude (Kulina) diente. An den Wänden sind Reste von Wandmalereien zu sehen.
Podgora : Der wunderschöne Strand und die üppige Vegetation machen Podgora zu einem beliebten Ausflugsziel. Freizeitsportlern stehen vier Tennisplätze sowie Plätze für Kleinfeldfußball, Basketball und Strandvolleyball zur Verfügung. Abgehalten werden Segel-, Surf- und Wasserskikurse; entsprechende Wassersportrequisiten und Wasserfahrzeuge können gemietet werden. In der Sommersaison finden Kultur- und Vergnügungsveranstaltungen, Gastspiele von Theaterensembles und Folkloregruppen sowie Fischerabende statt. Das größte Fest in Podgora ist der St.-Vinzenz-Tag, gleichzeitig auch das Stadtfest (im August, am ersten Sonntag nach Mariä Himmelfahrt; der hl. Vinzenz ist der Schutzheilige von Podgora). Podgora ist eine Hafenortschaft an der Riviera von Makarska, 9 km südöstlich von Makarska mit 1452 Einwohnern. Im Ort gibt es viele Trinkwasserquellen sowie eine Salzwasser-Heilquelle namens Klokun.
Im oberen Teil der Ortschaft wurden im 17./18. Jh. Türme zur Abwehr gegen die Türken errichtet. Auf dem Friedhof sind mittelalterliche Grabsteine zu sehen. Auf der Anhöhe über dem Hafen steht ein monumentales Denkmal aus dem Jahr 1962, das in der Form dem Flügel einer Seemöwe nachempfunden ist. Am Ufer wurde nach dem Erdbeben 1962 eine neue Kirche erbaut, deren Schiffform eine moderne Konzeption verrät.
Posedarje , kleine Hafenortschaft an der Nordwestküste des Novigrader Meeres, 25 km nördlich von Zadar. Wird 1219 erstmals erwähnt. In Ufernähe gibt es reichlich Miesmuscheln und Austern. Bei Posedarje ist das Meer seicht (Ablagerungen des Baches Bascica) und das Ufer flach. Es gibt einen Sand- und einen Kieselstrand; dem Ort sind drei kleine Inseln vorgelagert.
Posedarje wird seit dem 12. Jh. erwähnt. Die dem Hl. Rosenkranz geweihte Pfarrkirche ist ein älteres Bauwerk, das 1700 barockisiert wurde. Die romanische Kirche Mariä Himmelfahrt stammt aus dem 12._13. Jh. Auf einem der vorgelagerten Inselchen findet man die gotische Heiliggeistkirche aus dem 15. Jh.
Primosten , Hafenortschaft auf einer kleinen Landzunge zwischen den Buchten Raduca und Primosten, 30 km südöstlich von Sibenik; 1745 Einwohner.
Primosten ist eines der bekanntesten Touristenziele in Dalmatien und zugleich einer der malerischsten Küstenorte an der Adria. Charakteristisch ist die Lage auf dem Hügel einer kleinen Landzunge mit vielen schmalen Gassen im alten Stadtkern. Außer den schönen Stränden im Ort gibt es einen FKK-Strand auf der Insel Smokvica. Die Sport- und Freizeitangebot ist vielfältig und umfasst: Tennis, Tischtennis, Bowling, Strandvolleyball, Segeln. Es werden Segel- und Tauchkurse angeboten. Essen und trinken kann man in etwa 50 Restaurants, Weinschenken usw. Eine besondere Spezialität ist Hummer nach Primostener Art. Die Diskothek Aurora ist die größte in ganz Dalmatien.
Razanac ist eine kleine Hafenortschaft im Südteil des Velebit-Kanals, 24 km nordöstlich von Zadar. Es hat 1039 Einwohner. Vom Kap Debela Nozica im Nordwesten bis zur Bokulja-Bucht im Südosten ist die Küste schwach gegliedert und überwiegend kahl. Dem Ort sind die flachen, vegetationslosen Inselchen Razanac Veli, Razanac Mali und Donji Skolj vorgelagert.
Auf der Anhöhe Sibenicka Glavica südlich des Orts findet man Reste einer illyrischen Wallburg. Die mittelalterlichen Siedlungen entstanden zur Zeit der türkisch-venezianischen Kriege (16. und 17. Jh.). Am Hafen stehen Reste einer Festung aus dem 16. Jh. Da man hier hauptsächlich vom Fischfang lebt, werden auf dem Markt und in den Restaurants stets frische Fische angeboten. Besonders schmackhaft ist z.B. das Brodetto (Fischeintopf). Neben dem üblichen Sport- und Freizeitangebot gibt es in Rogoznica seit 1987 auch eine Fechtschule und das Internationale Fechtsportcamp, das alljährlich der Fechtklub „Galeb Grafoplast“ organisiert. Ausflüge werden ebenfalls angeboten. Ein besonderer Festtag ist das Marienfest „Gospa od Kapalice“, an dem eine große Prozession auf Schiffen und Booten stattfindet.
Rogoznica, Hafenortschaft an gleichnamiger Bucht, 25 km südlich von Sibenik. Der Ort liegt auf einer Halbinsel (die einstige Insel Kopara wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jh. durch einen Damm mit dem Festland verbunden), die die gleichnamige Bucht, Luka Rogoznica, in einen West- und einen Ostteil teilt. Die nördlich des PloCe-Kaps gelegene Rogoznica-Bucht ist ein guter Ankerplatz für Jachten. Bereits in der Antike besiedelt. Die Pfarrkirche wurde 1615 errichtet und im 19. Jh. umgebaut. Oberhalb des Orts liegen Reste einer Festung, deren Bau von den Franzosen 1809 begonnen wurde. Außerhalb des Orts, im Rogoznica-Feld, sieht man die im Baustil des dalmatinischen Mittelalters errichteten Kirchen St. Nikolaus (mit Grabsteinen) und Sel. Johannes von Trogir. 1993_96 wurde im Rahmen des Jachthafens in der Bucht eine künstliche Insel angelegt.
Sibenik , Hafenstadt in Norddalmatien, unweit der Einmündung der Krka in die Bucht von Sibenik, die durch eine Meerenge mit dem Sibeniker Kanal verbunden ist; 41012 Einwohner. Die Stadt liegt in der Form eines Amphitheaters auf den das Hafenbecken umgebenden Hängen. Mildes Klima, etwa 2570 Sonnenstunden im Jahr.
Sibenik ist eine historische Stadt, die eine große Rolle bei der Entwicklung und Ausbreitung des frühkroatischen Staates spielte und viele wertvolle Kultur- und Geschichtsdenkmäler vorzuweisen hat. Das bekannteste ist zweifellos die bekannte Kathedrale von Sibenik, eines der originellsten Bauwerke des europäischen Spätmittelalters, das in erster Linie mit dem berühmten einheimischen Baumeister Juraj Matejev Dalmatinac in Verbindung gebracht wird. Heute ist Sibenik der Mittelpunkt eines wichtigen Reisegebiets: mit der am reichsten gegliederten Inselgruppe Europas (Kornati-Inseln) und den hydrographischen Karstphänomenen im Hinterland (Skradinski buk, Visovac, Roski slap) ist dies das landschaftlich attraktivste Touristenziel an der Adria, wo Naturfreunde, Kunstliebhaber und Aktivurlauber voll auf ihre Kosten kommen.
Split , Hafenstadt in Mitteldalmatien; 189.388 Einw. Auf einer Landzunge zwischen dem Ostteil der Kastela-Bucht und dem Kanal von Split gelegen. Den Westteil der Landzunge nimmt der Marjan-Berg (178 m) ein. Die Bergkämme Kozjak (780 m) und Mosor (1330 m) schirmen die Stadt in nördlicher und nordöstlicher Richtung ab und trennen sie vom Hinterland. Mediterranes Klima: heiße, trockene Sommer und milde, feuchte Winter. Split ist einer der sonnigsten Orte Europas: im Jahresdurchschnitt gibt es täglich 7 Sonnenstunden (im Juli etwa 12 Stunden). Immergrüne mediterrane Vegetation.
Split ist nicht nur Dalmatiens größte Stadt und Kulturmetropole, nicht nur ein Verkehrsknotenpunkt, von wo aus Land- und Seewege zu den zahlreichen dalmatinischen Ferienorten führen, sondern selbst auch ein beliebtes Ziel von Ausflüglern. Neben seiner 1.700jährigen Geschichte, seiner Vielfalt an archäologischen, historischen und kulturellen Denkmälern, allen voran der berühmte, in die UNESCO-Liste aufgenommene Diokletianpalast, hat Split auch den Reiz einer modernen Mittelmeerstadt.
Split ist eine Hochburg des Sports (Austragungsort der Mittelmeerspiele 1979), in der viele bekannte und beliebte Sportvereine und Einzelsportler wirken. Auch Freizeitsportlern stehen zahlreiche Sportplätze zur Verfügung. Es können so gut wie alle Sportarten auf Land und zu Wasser betrieben werden, von Fußball, Basketball und Tennis, über Bergsteigen und Schießsport bis hin zu Angelsport, Wasserski und Rudern.
Ein absolutes Muss ist die Parklandschaft Marjan, eine grüne Oase und zu Recht der Stolz der Stadt seit vielen Generationen, der mit viel Liebe gehegt und gepflegt wird. Hier gibt es Spazierwege, Aussichtspunkte, Solarien, Trimmpfade, Spielplätze und den Spliter Zoo. Vom Gipfel des Marjan bietet sich ein herrlicher Blick auf den alten und den neuen Teil der Stadt. Ein Spaziergang von etwa 15 Minuten führt vom historischen Stadtkern durch die einstige Bauernsiedlung und Vorstadt Varos hierher. Über die Marjan-Stufen gelangt man zum höhergelegenen Telegrin, von dessen Aussichtspunkt aus man einen wunderbaren Blick auf ganz Split, die Berge Kozjak und Mosor, die Kastela-Bucht, auf Solin, Klis und Trogir sowie die Inseln Ciovo, Solta, Brac, Hvar und Vis hat. Die Steilfelsen auf der Südseite des Marjan sind in letzter Zeit ein beliebter Übungsplatz für Alpinisten und Freikletterer, die hier jeden April zum traditionellen Marjan-Cup zusammentreffen.
In Split gibt es eine Fülle von Restaurants und Weinschenken, in denen man sich einheimische Spezialitäten schmecken lassen kann. In der Stadt und der näheren Umgebung findet man zahlreiche Strände und Badeanstalten. Besonders beliebt ist Bacvice, ein nahezu im Stadtzentrum gelegener Sandstrand.
Starigrad ist Mittelpunkt der etwa 20 km langen Riviera von Paklenica, die durch die einzigartige Verflechtung von Meer und Gebirgslandschaft besticht. Hier berühren sich auf wundersame Weise das milde mediterrane und das raue Gebirgsklima. Wegen seiner einzigartigen Lage ist Starigrad sowohl Treffpunkt von Bergsteigern als auch von Badegästen. Im Ort liegt die Verwaltung des Nationalparks Paklenica, wo man alle nötigen Auskünfte über Wandertouren bekommen kann. Badegäste werden die schönen Kieselstrände genießen, während Aktivurlaubern und Freizeitsportlern Plätze für Tennis, Strandvolleyball, Minigolf sowie Wassersportrequisiten zur Verfügung stehen. In den Restaurants werden Speisen der einheimischen Küche geboten, vor allem Fischspezialitäten, aber auch Lammfleisch, Räucherschinken und Käse. Vergnügungs-, Kunst- und Kulturveranstaltungen finden ebenfalls statt.
Reizvoll ist ein Besuch an der nahegelegenen Rovanjska-Bucht, wo man die einschiffige altkroatische St.-Georgs-Kirche besichtigen kann.
STARIGRAD, kleine Hafenortschaft am Velebit-Kanal unweit des Massivs Velika Paklenica, 45 km südlich von Karlobag; 1159 Einw. Der Hafen ist teilweise vor Bora und Südwind geschützt. Kleinere Yachten können an der Nordseite des Piers (Tiefe 2-5 m) anlegen.
Sveti Filip i Jakov (zu kommunistischer Herrschaft in Filipjakov umgetauft) ist eine Küstenortschaft am Pasman-Kanal, 3 km nordwestlich von Biograd na Moru mit 1645 Einwohnern. Bis zu den Türkenvorstößen war Sveti Filip i Jakov der Hafen des Benediktinerklosters von Rogovo, dessen Mauerreste sich bei der erhaltenen frühromanischen Rochuskirche nordöstlich des Orts befinden. Der heutige Ort entstand nach dem Rückzug der Türken im 17. und 18. Jh. Die Michaelskirche aus dem 18. Jh. ist eigentlich eine umgebaute gotische Kirche, aus der eine Inschrift und das Wappen von Petar Zadranin, des Abtes von Rogovo, stammen (zweite Hälfte des 14. Jh.). In der Kirche wird ein monumentales Holzkruzifix vom Ende des 14. Jh. aufbewahrt.
Das in unmittelbarer Nähe von Biograd na Moru gelegene Sveti Filip i Jakov bietet schöne Strände, sauberes Meerwasser, angenehme Spazierwege, Sport und Unterhaltung (Tennis, Segeln) sowie eine gute Gastronomie.
Tribunj ist ein bezauberndes kleines Fischerdorf ca. 3 km westlich von Vodice mit etwa 1300 Einwohnern. Dieser Ort hat einen ganz besonderen Charme, dem man sich nicht entziehen kann. Das kleine Fischerdorf liegt auf einer Insel und ist durch eine alte Steinbrücke mit dem Festland verbunden. Nach Norden hin wird der Ort vom Berg „Sv. Nikola“ beschützt, auf dem eine kleine Kirche aus dem Jahre 1452 steht. Die Aussicht von hier ist wunderschön. Tribunj ist ein typisch dalmatinischer Ort. Das Traditionsbewusststein der Einwohner Tribunjs führte dazu, dass die alte Geschichte vom Bauer und seinem treuesten Gehilfen - dem Esel- wieder belebt wurde. Jedes Jahr im August findet im Tribunj ein Eselrennen statt. An der Rupa-Bucht sowie einigen weiteren kleinen Buchten westlich des Ortes gibt es schöne Badestrände, der schönste ist Sovlja. Im Hafen können kleinere Jachten anlegen; der Ankerplatz für größere Jachten befindet sich südöstlich des Ortes. Der Jachthafen Tribunj wurde 1997 eröffnet.
In der alten Ortschaft Jurjevgrad sind die Ruinen einer mittelalterlichen Festung und die Nikolauskirche aus dem Jahr 1452 zu sehen. Östlich des Orts steht eine kleine mittelalterliche Kirche.
Trogir ist eine Hafenstadt an der Bucht von Kastela, 27 km westlich von Split mit 10.266 Einwohnern. Der alte Stadtkern von Trogir liegt auf einem Inselchen zwischen der Insel Ciovo und dem Festland; Verbindung zum Festland durch eine Steinbrücke, zur Insel Ciovo durch eine bewegliche Brücke. Das Stadtgebiet breitet sich auch auf die Nordküste Ciovos aus. Bei Resnik liegt der Flughafen Split. Der Yachthafen von Trogir befindet sich an der Nordküste von Ciovo, zwischen der Brücke und dem Cubrijan-Kap. Trogir ist im wahrsten Sinne des Wortes eine Museumsstadt. All jene, die Interesse und Freude haben an Kunstwerken, originalen Bauwerken und schönen alten Straßen, werden in Trogir ein prächtiges und vielschichtiges Kultur- und Geschichtserbe vorfinden. Von romanischen Innenhöfen bis hin zu modern eingerichteten Interieurs. Der einzigartige historische Stadtkern von Trogir, das von Meister Radovan geschaffene Domportal, die Kunstsammlungen, bieten eine Vielfalt, die es zu erkunden gilt. Nicht zufällig ist das Kairosrelief ein beliebtes Souvenir aus Trogir. Die weitere Umgebung von Trogir (die Riviera Trogir-Seget-Ciovo) ist gekennzeichnet durch üppige Vegetation, eine Vielzahl von Inseln und Inselchen, schöne Kieselstrände und felsige Küstenabschnitte. Hier findet man eine vorzügliche Gastronomie, besonders Fischspezialitäten, zudem ein reiches Sport- und Freizeitangebot: Tennis, Boccia, Kegelbahnen, Trimmen, eine Windsurfing- und Tauchschule. Organisiert werden in Trogir auch fröhliche Fischernächte, eine alljährliche Folkloreschau, ebenso Konzerte ernster Musik, die in Sälen und auf Plätzen des historischen Stadtambientes abgehalten werden.
Der Yachthafen ACI Trogir hat 200 Liegeplätze im Meer und weitere 80 an Land.
Tucepi (ausgesprochen: Tutschepi) liegt am Südwesthang des Biokovo-Gebirges, wo schattige Oliven- und Kiefernhaine das Meer säumen und das sandige Ufer zum Baden einlädt. Urlaubsgäste schätzen die einheimische Küche, das Sport- und Freizeitangebot, den malerischen Küstenspazierweg und vor allem die Nähe des Biokovo-Gebirges, wo man die reine Bergluft genießen, wandern und ebenfalls gut speisen kann. Der Yachthafen Tucepi hat 70 Liegeplätze im Meer. Tucepi ist eine Ortschaft im Küstengebiet von Makarska, 4 km südöstlich von Makarska mit 1.761 Einw. Der Yachthafen wird durch einen äußeren Wellenbrecher vor Winden geschützt, der Uferkai ist 40 m lang.
In der Antike war der Ort schon besiedelt. Auf dem Friedhof wurden Inventarfragmente aus einer altchristlichen Kirche (5.-6. Jh.) und einige mittelalterliche Grabsteine entdeckt. Unter ihrem heutigen Namen wird die Ortschaft 1434 erstmals erwähnt. Die St.-Georgs-Kirche entstand Ende des 13. Jh. im romanisch-gotischen Übergangsstil. Im 18. Jh. lassen die Familien Ivanisevic und Lucic-Pavlovic aus Makarska am Ufer barocke Villen erbauen.
Turanj ist eine Hafenortschaft am Pasman-Kanal, 5 km nordwestlich von Biograd na Moru (abgekürzt Biograd n.m. – heißt übersetzt Biograd am Meer). Turanj hat 1.062 Einwohner. Kleinere Yachten können im Hafen oder am Wellenbrecher anlegen. In der Antike war Turanj bereits besiedelt (römische Gräber). Die mittelalterliche Siedlung fiel türkischen Angriffen zum Opfer. Erhalten sind Reste der Festung (mit Türmen). Die mehrmals umgebaute Pfarrkirche wird erstmals im 15. Jh. erwähnt. Im Innern der Kirche ist eine glagolitische (altkroatische Schrift) Grabinschrift aus dem 15. Jh. zu sehen. Dieser ruhige Küstenort mit seinem schönen Strand, dem sauberen Meerwasser und der angenehmen Umgebung ist unter Kennern schon seit langem ein Geheimtipp. In den Restaurants stehen einheimische Spezialitäten auf der Speisekarte. Naturfreunde werden an einem Spaziergang am Meer entlang bis nach Sveti Filip i Jakov Freude haben.
Vodice ist eine Hafenortschaft in Dalmatien, 11 km nordwestlich von Sibenik mit 5.050 Einwohnern. Der Yachthafen Vodice liegt im Nordosten von Vodice (Vrulje-Bucht).
Von den (im 19. Jh. abgetragenen) Wehrmauern aus dem 16. Jh. ist ein dreistöckiger Turm, der sog. Caric-Turm, erhalten. Die Pfarrkirche in Vodice mit reich verzierter Barockfassade wurde 1749 von dem Baumeister Ivan Skoko aus Sibenik errichtet; den barocken Glockenturm erbaute im 18. Jh. Meister Vicko Macanovic. Das Gemälde der Heiligen Familie auf dem Hauptaltar ist das Werk eines unbekannten Künstlers aus dem 17./18. Jh. Am Ortseingang von Vodice sind Gebäudereste aus türkischer Zeit erhalten. Am Friedhof, westlich des von Vodice, ist die kleine Heilig-Kreuz-Kirche (einst Pfarrkirche) zu sehen, die 1662 von Vicko Ivanov aus Korcula erbaut wurde. Die schönen Strände, stillen Buchten und die würzige Luft trugen zum Aufschwung des Fremdenverkehrs in Vodice bei, dessen Beginn auf die 60er Jahre zurückgeht. Vodice ist für sein vielfältiges touristisches Angebot bekannt. Das kulinarische Angebot in Vodice umfasst Fische, Muscheln, Krebse, Teigwaren, besonders aber traditionelle, original dalmatinische Gerichte. In Vodice gibt es Tennisplätze, einen Fußballplatz, Basketballplätze und ein Sportzentrum (beim Hotel Olimpija). Angeboten werden ferner Tauch- und Windsurfing-Kurse sowie organisierte Unterwasser-Fotosafaris. Ausflüge und Rundfahrten sind ebenfalls möglich. Im August findet das traditionelle Stadtfest von Vodice statt. Feierlich geht es auch am Tag der Madonna von Karmel (16. Juli) zu. Vodice ist Gastgeber des Kroatischen Festivals kleiner Radiosender (Anfang Juni). Im Sommer veranstalten die Galerien „Bast und Strikoman“ viele interessante Ausstellungen.
Der Jachthafen ACI Vodice hat 450 Liegeplätze im Meer und weitere 150 an Land.
Zadar , Hafenstadt in Norddalmatien; 76.343 Einwohner.
Zadar und die dazugehörige Fremdenverkehrsregion nehmen eine zentrale Lage an der kroatischen Adriaküste ein, die hier am reichsten gegliedert ist und eine Vielzahl malerischer Inseln aufweist. In der näheren und weiteren Umgebung liegen die Nationalparks Plitvicer Seen, Paklenica, Krka und Kornati-Inseln, der Naturpark Telascica sowie mehr als 300 Inseln und Inselchen des Zadar vorgelagerten Archipels. Die Naturschönheiten, die zahlreichen Buchten, Strände und Promenaden, die Kultur- und Geschichtsdenkmäler, das vielfältige gastronomische Angebot mit auserlesenen einheimischen Spezialitäten - all dies macht Zadar und seine Umgebung zu einem der attraktivsten Fremdenverkehrsgebiete Kroatiens. Der historische Stadtkern ist ein lohnendes Ziel für all jene, die Interesse für Geschichte und Kultur haben. Die Donatuskirche, das Wahrzeichen der Stadt, muss man gesehen haben, ebenso die Museen Zadars: das (1830 gegründete) Archäologische Museum, mit etwa 80.000 Exponaten von der Steinzeit bis zum Ende des Mittelalters eines der bedeutendsten im Lande; das Volksmuseum mit Kunstgalerie und naturkundlicher Abteilung; das Seefahrtsmuseum, das die Entwicklung der Seefahrt in Norddalmatien dokumentiert; die ständige Ausstellung sakraler kirchlicher Kunst mit etwa 1000 wertvollen Exponaten aus vergangenen Jahrhunderten, bekannt unter der populären Bezeichnung “Das Gold und Silber Zadars”.
Zaton , Ortschaft an gleichnamiger Bucht am Kanal von Zadar, 3 km südlich von Nin. Der Ort ist im Winter starkem Borawind ausgesetzt, während im Sommer der Maestralwind die Hitze mildert. In vorgeschichtlicher Zeit das Siedlungsgebiet der illyrischen Liburner (stilisierte Frauenfiguren). Im Ort sieht man Reste römischer Bauten, ferner Reste eines zu Aenona (Nin) gehörenden römischen Hafens sowie die altchristliche Kirchenruine St. Andreas mit drei Apsiden. Die altkroatische Siedlung lag nordwestlich des heutigen Orts. Sie wurde 1646 von den Venezianern zerstört, die auch das alte Nin niederbrannten; zu erkennen sind Mauerreste der dreischiffigen mittelalterlichen Kirche St. Andreas (Sv. Jadrija). Westlich des Orts entdeckt man die Ruine eines zweistöckigen Turms (Kastelin), den 1593 Hanibal Cirysagus erbauen ließ. _ Auf dem Prahulje-Feld zwischen Zaton und Nin steht auf einem großen illyrischen Grabhügel die altkroatische Nikolauskirche aus dem 11. Jh. Ihr Grundriss ist rund, mit drei halbrunden und einer rechteckigen Nische sowie einer Kuppel mit sichtbaren Spuren des romanischen Baustils (Tor und Querbögen im Inneren). Zur Zeit der Türkenkriege erhielt die Kuppel einen Spähturm.
Dies und das:
Nationalpark Plitvice : Es gibt Nationalparks von unermesslicher Größe und beeindruckenden Riesenbäumen und es gibt kleine auf der Karte kaum zu entdeckende Gebiete die nichts Außergewöhnliches zu bieten haben. Scheinbar. Kommen Sie erstmal in Plitvice an, dann fällt ihr Blick ungläubig auf das Wasser der kleinen Seen. Es ist klar und rein. Das bedeutet, dass es aussieht, als ob jemand destilliertes Wasser eingelassen hätte. Und das ist nur der Anfang. Alles und ich meine die Natur, ist von unsagbarer Reinheit und Schönheit. Kristallklare Seen, plätschernde Bäche und überall sprudeln Wasserfälle und fallen in Kaskaden in die Tiefe. Umgeben von Urwald, Vogelgezwitscher, dem Duft von Waldmeister, Walderdbeeren und klarer Luft. Die Erdbeeren verursachten übrigens eine regelrechte Geschmacksexplosion im Mund - einfach unbeschreiblich! Wer sich nicht auf die Tour zum großen Wasserfall beschränkt, kann Naturschauspiele erleben, die einzigartig in Europa sind und sonst kaum mehr anzutreffen ist. Hinzukommt der großartige Erholungsfaktor, denn nach 3-4 Stunden Wanderung und Bestaunung können Sie sich fast nicht mehr an den hektischen Stress draußen in der Welt erinnern.
Winnetou-Drehorte, die nicht im Reiseführer stehen!!
Wer erinnert sich nicht an diese Filmszenen: Old Shatterhand u.a. stehen am Marterpfahl hoch über dem Canyon, in der Nähe das Apachenlager - später schließen Winnetou u. Old Shatterhand hier Blutsbrüderschaft ... oder die Schlussszene in Winnetou 3 (Winnetous Tod) am markanten weißen Felsmassiv, welches im Film "Nugget tsil" genannt wird und und und ...
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